Deutsch-französische Mobilität: Nachhaltige Stadtökologie hautnah erlebt
Im April 2026 durften wir an unserer Schule eine besondere internationale Begegnung erleben: Schülerinnen und Schüler aus Rodilhan waren zu Gast in Haldensleben. Unter dem Projekttitel „Internationale öko-urbane Stadtökologien“ arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Garten- und Landschaftbau gemeinsam an Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung und sammelten vielfältige praktische Erfahrungen.
Bereits die Anreise der französischen Gruppe nach Magdeburg markierte den Auftakt einer intensiven und abwechslungsreichen Woche. Am Montag wurden die Gäste am Bahnhof in Haldensleben empfangen und lernten zunächst das Schulgelände kennen. Anschließend ging es zu Fuß durch den Landschaftspark nach Hundisburg, wo die Gruppe ihre Unterkunft bezog. Ein besonderes Highlight war die Führung durch das Schloss Hundisburg, die spannende Einblicke in die regionale Geschichte bot. Der Tag klang bei einem gemeinsamen Grillabend aus – eine ideale Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.
Am Dienstag stand praktisches Arbeiten im Mittelpunkt: Gemeinsam mit der Firma GREWE beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler an einer Baustelle in Haldensleben. Hier konnten sie nicht nur handwerkliche Fähigkeiten erproben, sondern auch erleben, wie nachhaltige Gestaltung von urbanen Räumen konkret umgesetzt wird. Teamarbeit, Verantwortung und interkultureller Austausch spielten dabei eine zentrale Rolle.
Zur Wochenmitte reiste die gesamte Gruppe nach Magdeburg. Dort besuchten die Teilnehmenden unter anderem eine Ausbildungsstätte für Garten- und Landschaftsbau sowie die Hochwasserschutzanlagen der Stadt. Auch die berühmten Gruson-Gewächshäuser standen auf dem Programm. Neben fachlichen Einblicken blieb genügend Zeit, die Stadt eigenständig zu erkunden und die deutsch-französischen Freundschaften weiter zu vertiefen.
Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug nach Berlin am Donnerstag. Neben dem Besuch des Bundestags mit seiner beeindruckenden Kuppel konnten die Schülerinnen und Schüler zentrale Orte der Hauptstadt entdecken, darunter Berlin Tempelhof. Dieser Tag verband politische Bildung mit kulturellen Eindrücken und rundete das Programm eindrucksvoll ab.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer erlebnisreichen Woche traten die französischen Gäste die Heimreise an. Zurück bleiben viele neue Erfahrungen, gestärkte interkulturelle Kompetenzen und vor allem neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.
Diese Mobilität hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für die persönliche und fachliche Entwicklung junger Menschen sind – und wie lebendig Europa im schulischen Alltag werden kann. ■
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